Xenophone von Vic Fieger (Xaviera Comics) ist eine kostenlose, erodierte Display-Schrift aus dem Jahr 2004 mit einem rauen, von Tinte zerfressenen Charakter. Die Buchstaben wirken handgepinselt und an den Kanten abgenutzt; die stumpfen, abgerundeten Formen und die unregelmäßigen Lücken verleihen der Schrift einen gekratzten, gestempelten und leicht verwitterten Look, der weit über einen künstlich erzeugten „Distressed“-Effekt hinausgeht.
Sie eignet sich ideal für Poster, Zine-Cover, Indie-Comics, Band-Flyer, Titelkarten und kurze Merch-Grafiken, bei denen ein kostenloser Font Grit braucht, ohne direkt in Horror-Ästhetik abzugleiten. Da die Formen trotz der Erosion breit und einfach bleiben, funktioniert Xenophone am besten bei kurzen Wörtern, Cover-Texten und kompakten Logos, die eine rohe, gedruckte Haptik vermitteln sollen.