Varah, die kostenlose gotische Initialenschrift von David Rakowski aus dem Jahr 1990, interpretiert Großbuchstaben wie Tafeln aus illuminierten Manuskripten – geprägt von einem strengen, mittelalterlichen Rhythmus. Jeder Buchstabe ruht in einem dunklen, rechteckigen Rahmen; Spitzbögen, Blütenformen und kleine rosettenartige Details wiederholen sich im gesamten Satz, sodass die Schrift eher wie eine gemeißelte Verzierung als wie ein gewöhnliches Alphabet wirkt.
Sie eignet sich hervorragend für Buchcover, Plakattitel, Band-Logos, Kapitelanfänge und Monogramme, bei denen ein einzelner Buchstabe oder ein kurzes Wort die Stimmung bestimmt. Als Freefont kommt Varah am besten in kurzen Display-Anwendungen zur Geltung, besonders bei Titelkarten und Initialen, da die umschlossenen Buchstaben und das botanische Maßwerk genügend Raum zum Wirken brauchen.