Claudius, eine kostenlose gebrochene Schrift, die Paul Koch nach handschriftlichen Vorlagen von Rudolf Koch entwickelt hat, zeichnet sich durch die breiten, imposanten Formen mittelalterlicher Auszeichnungsschriften aus. Ihre satten Striche wechseln zwischen runden Schwüngen und abrupten, meißelartigen Winkeln. Hohe Vertikalen und kompakte Binnenräume lassen die Buchstaben dicht und architektonisch wirken.
Historische und kirchliche Themen passen besonders gut zu ihren feierlichen Formen, etwa auf Museumsplakaten, Buchumschlägen, Materialien für Denkmal- und Brauchtumsveranstaltungen sowie Ausstellungsgrafiken. Im Verlagswesen verleiht sie Kapitelanfängen einen historisierenden, dekorativen Akzent.
Nach geschriebenen Vorlagen von Rudolf Koch stellte sein Sohn Paul Koch 1931-1934, also noch zu Lebzeiten seines Vaters, einen Grad der Schrift her; die uebrigen Grade wurden bis 1937 durch die Schriftgiesserei Gebr. Klingspor (Offenbach/M.) ergaenzt.
Schriftfamilie
Claudius
Schriftunterfamilie
Regular
Einzigartige unterfamilieidentifikation
2.100;DST;Claudius
Vollständiger schriftname
Claudius
Name-tabelle version
Version 2.100;PS 002.001;hotconv 1.0.38
Postscript-schriftbezeichnung
Claudius
Schutzmarken
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Hersteller
Typographer Mediengestaltung
Designer
Rudolf Koch. Digitalisiert durch Dieter Steffmann, Kreuztal
Beschreibung
Gotische Schrift mit Stilelementen der Fraktur.
Erweiterte Schriftinformationen
Unterstützte Plattformen
PlattformKodierung
UnicodeUnicode 2.0 und nachfolgende Semantik, nur BMP-Unicode
MacintoshWestliche (römische)
MicrosoftNur BMP Unicode
Schriftdetails
Erstellt2003-10-14
Version2
Anzahl der Glyphen246
Einheiten pro Em1000
EinbettungsrechteEinbindung für Festinstallation
SchriftklasseOhne Klassifikation
StärkeMittlere
BreiteMittel
Mac-StilFett
SchreibrichtungNur stark von Links nach Rechts gehende Schriftzeichen + enthält